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Real Driving Emissions RDE

Beim RDE-Test (Real Driving Emissions) werden Schadstoffemissionen bei Fahrzeugen direkt auf der Straße gemessen. Die Regulierung wurde Anfang 2016 vom Europäischen Parlament verabschiedet. Im Gegensatz zur Laboruntersuchung muss beim RDE-Test kein fester Fahrzyklus eingehalten werden, die Bedingungen wie Beschleunigung, Außentemperatur, Windverhältnisse und Verkehrslage sind zufällig. Ziel ist es die Unterschiede der Ergebnisse von Prüfstandtests und Messergebnissen im realen Fahrbetrieb zu verringern.

Der Gesetzgeber gewährt die Berücksichtigung der Messtoleranz der tragbaren Emissionsgeräte sowie für einen Übergangszeitraum von 15 Monaten nach der Einführung von RDE einen leicht erhöhten Grenzwert (Konformitätsfaktor = 2,1 inklusive PEMS*-Messtoleranz).

Real-Driving-Emissions-Regulierung:

Konformitätsfaktor Inkrafttreten
Messtoleranz von PEMS-Geräten (derzeit 0,5) ist in den Faktor bereits eingerechnet Neue Typen: alle Modelle, die nach dem genannten Datum neu typgenehmigt werden;
alle Neuzulassungen: alle Fahrzeuge, die nach dem genannten Datum neu zugelassen werden; leichte Nutzfahrzeuge jeweils ein Jahr später
Neue Typen Alle Neuzulassungen
1.Schritt 2,1 September 2017 September 2019
2.Schritt 1,5 Jänner 2020 Jänner 2021

* PEMS, Portable Emission Measurement System