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Gabor Tim ist Champion des FIA SWIFT Cup Europe

16.08.2021
Suzuki Cup Europe auf dem Slovakiaring: Champion des FIA SWIFT Cup Europe 2021 ist der Ungar Gábor Tim. Im Kampf um den besten Österreicher bleibt es weiterhin spannend. Das wird erst beim Finale Anfang September in Brünn entschieden.

 

Der Ungar holt sich den Titel bereits zum zweiten Mal in Folge. Im Kampf um den Suzuki Cup Meister 2021 gewinnt Fabian Ohrfandl beide Rennen der Österreicher auf dem Slovakia-Ring. Die Entscheidung hierfür fällt somit erst im Autodromo von Brno, Anfang September zwischen Max Wimmer, Christoph oder Max Zellhofer und Fabian Ohrfandl.

Auf dem Slovakia-Ring ca. 50 Kilometer östlich von Bratislava machte der Suzuki Cup EUROPE mit dem für heuer vorletzten Renn-Wochenende Station. Es wurden zwei Rennen ausgetragen, am Samstag Rennen 12 und Sonntag Mittag dann das 13. Rennnen. Insgesamt waren 23 Piloten aus Ungarn und Polen sowie acht Fahrer aus Österreich am Start.

Speziell bei den Ungarn war man sehr bemüht, bereits vor dem Finale in Brünn für eine erfolgreiche Titelverteidigung zu Gunsten des 30-jährigen Champions Gábor Tim zu sorgen. Schon im Qualifying, dass am Samstag zu Mittag bei brütender Hitze ausgetragen wurde, zeigten sich die Magyaren von ihrer besten Seite und konnten sich mit Attila Bucsi, Gergö Baldi und Bendegúz Molnár die ersten drei Plätze sichern.

Bester Österreicher wurde der einzige Vertreter von Wimmer Werk Motorsport, Max Wimmer als Vierter, dahinter dann erst der Titelverteidiger Gábor Tim. Noch Top Ten Resultate erzielten bei den Österreichern Fabian Ohrfandl als Neunter und Max Zellhofer als Zehnter. Sehr gut schlug sich auch bei seinem ersten Autorennen der 37-jährige ehemalige Kart-Weltmeister Robert Pesevski, der unter 23 Piloten im Qualifying einen vielversprechenden 11. Platz erreichte.

1. Rennen:

Vom Start weg setzten sich die Ungarn Attila Bucsi und in der Folge auch Bendegúz Molnár an die Spitze des Feldes. Titelverteidiger Gábor Tim hielt sich aus allen Zweikämpfen vornehm zurück und lauerte auf den Positionen Vier und ab der 5. Runde auf dem dritten Platz auf seine Chance, weiter nach vorne zu kommen. Österreichs hoffnungsvollster Vertreter als Vierter des Qualifyings, Max Wimmer, vergab am Ende der 1. Runde durch einen selbst verschuldeten Ausritt in Kiesbeet, all seine Chancen und fiel ans Ende des Feldes zurück. Die Österreicher hielten sich im Mittelfeld, hatten aber im Verlauf des 25-Minuten-Rennens keine Möglichkeit mehr, sich von den Plätzen Acht bis Elf mit Max Zellhofer, später mit Christoph Zellhofer, Fabian Ohrfandl und Robert Pesevski weiter vorne zu drängen. Viel Pech hatte auch der junge Philipp Dietrich, der sich nach einem eher mißglückten Qualifying in der 1. Runde vom 14. Platz auf Rang Sieben vorschieben konnte, dann aber in eine Kollision mit Max Zellhofer und dem Ungarn Balazs Hartmann verwickelt wurde und vorzeitig ausschied. Sehr gleichmäßig, aber mit immer schneller werdenden Rundenzeiten, unterwegs waren die Tiroler Michael und Maximilian Mayr, die sich einige abwechslungsreiche Positionskämpfe lieferten.

An der Spitze zeigten die Ungarn auch erfolgreiches Teamwork, Gábor Tim kam aus der vorletzten Runde als neuer Leader zurück und konnte seinen heuer bereits vierten Rennsieg feiern. Damit steht Tim bereits vor dem zweiten Rennen und vor dem Abschluss in Brno als erfolgreicher Titelverteidiger fest. Viel Aufregung gab es noch zum Abschluss, was die Österreicher Wertung betraf. Man feierte Christoph vor Max Zellhofer und Fabian Ohrfandl als Sieger, die Rennleitung sah die Sache anders und untersuchte aus eigener Wahrnehmung die Kollision aus der 1. Runde, wo Philipp Dietrich betroffen war. Um sich mehr Klarheit zu verschaffen, versuchte man mit den vom Reglement vorgesehenen Bordkameras von Max und Christoph Zellhofer mehr Einblick zu gewinnen, was aber nicht gelang, da beide Kameras keine Bilder aufzeichneten. Daraufhin wurde beiden Fahrern eine 10 Sekunden Strafe aufgebrummt, die das Ergebnis der Österreicher-Wertung noch umdrehte. Es siegte schlussendlich Fabian Ohrfandl, vor Robert Pesevski bei seinem Suzuki Debüt und Christoph Zellhofer.

2. Rennen:

Auch am Sonntag herrschte wieder brütende Hitze auf dem Slovakiaring. Das korrigierte Ergebnis des ersten Rennens führte zu folgender Startaufstellung in gestürzter Reihenfolge: Poleposition für den Niederösterreicher Fabian Ohrfandl, dahinter eine Meute von ungarischen und polnischen Piloten. Erst aus der 5. Startreihe Robert Pesevski als Neunter und neben ihm Christoph Zellhofer als Zehnter. Das Rennen begann sehr turbulent. Schon in der 1. Runde kam es zu einem folgenschweren Unfall. Christoph Zellhofer verbremste sich, sein SWIFT rutschte über die gesamte Strecke, Rookie Philipp Dietrich konnte nicht mehr ausweichen und torpedierte den Wagen von Zellhofer mit mehr als 150 km/h. Die Rennleitung entschied sich für eine Gelbphase die 5 Runden anhielt, bis die Strecke wieder von den überall herumliegenden Fahrzeugteilen geräumt war. Für Philipp Dietrich wurde dieses Wochenende zu einer absoluten Nullnummer:“Ich habe mich auf diese beiden Rennen unheimlich gefreut, da ich im letzten Jahr dort meinen ersten Sieg feiern konnte. Jetzt fahre ich ohne einen einzigen Punkt nach Hause.“ Auch der junge Tiroler Maximilian Mayr hatte Pech, er drehte sich durch ein starkes Bremsmanöver vor der Gelbphase von der Strecke und blieb im Kiesbeet liegen, ohne Chance herauszukommen.

Ab der fünften Runde wurde das Rennen wieder frei gegeben. In der Zwischenzeit hatte der ungarische Junior Gergö Racz den Österreicher Fabian Ohrfandl an der Spitze des Feldes abgelöst. Durch die sehr lange Gelbphase veränderte sich an der Reihenfolge in den letzten Runden nicht mehr sehr viel. Einzig Ohrfandl verlor durch einen Verbremser drei weitere Plätze und wurde als Gesamtsechster neuerlich bester Österreicher. Diesmal einen Platz vor Martin Zellhofer und dem von hinten stark aufholenden Max Wimmer. Da der Ungar Gergö Racz und der Zweitplatzierte Pole Maciej Banas als U16 Junioren nicht punkteberechtigt sind, begnügte sich Titelverteidiger Gábor Tim mit Platz Drei, aber trotzdem mit dem Punktemaximum von zwei Siegen auf dem Slovakia-Ring. Damit konnte man dem sympathischen Dreißigjährigen zur erfolgreichen Titelverteidigung schon vor dem letzten Rennwochenende in Brno (3. bis 5. September 2021) gratulieren. Heuer konnte er fünf Saisonsiege feiern.

Sportpressedienst Armin Holenia und Wolfgang Nowak

Fotos: Suzuki Team Austria

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