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Salzburger Wasserballer beenden Saison erfolgreich

04.12.2020
In einem Jahr, welches alle Sportvereine mit großen Herausforderungen konfrontierte, konnten die Wasserballer von Paris Lodron Salzburg trotz widriger Umstände zahlreiche Erfolgeverbuchen.

 


In einem Jahr, welches alle Sportvereine mit großen Herausforderungen konfrontierte, errangen die Wasserballer von Paris Lodron Salzburg zahlreiche Erfolge.

Bundesliga (Vorwort):
243 Tage ohne Herren-Bundesliga lagen hinter den Salzburgern, die am Freitag, den 6.11.2020 im Salzburger Rif dem ersten Spiel der Semifinal-Serie entgegenfieberten. Fast auf den Tag genau acht Monate ohne Abschlusstrainings, Auswärtsfahrten, und Torjubel waren vergangen.
Eine lange Zeit voller Ungewissheit, Improvisationskunst, Kommunikationsarbeit und zähem Verhandlungseinsatz ging diesem lange herbeigesehnten Spiel voraus. Neben den sportlichen Ergebnissen, die dieses Wochenende hervorbrachte, war also das Stattfinden dieser Runde eine zentrale Nachricht.

Für die meisten mussten die Spiele notgedrungen in Livestreams, Zeitungsartikeln und Erzählungen zelebriert werden, für die beteiligten Athleten war dieses Wochenende seit Monaten ein dickes, rotes Kreuz im Kalender, ein Datum, auf das man viele Wochen lang hintrainierte, ob schwitzend vor dem Bildschirm oder mit schweren Armen im Hallenbad.

Bundesliga (Halbfinale):
Salzburg gegen den amtierenden Meister Tirol, der Klassiker unter den heimischen Wasserballderbys, verwandelte das Salzburger Olympiasportzentrum Rif einmal mehr in den Schauplatz einer veritablen Seeschlacht, die diesmal vielleicht sogar noch ein bisschen wilder und spektakulärer ausfiel, als sonst.

Im ersten Halbfinale konnte sich Salzburg in einem dauerhaft knappen Spiel schlussendlich mit 17:14 durchsetzen und musste bereits am Tag darauf nach Tirol zum zweiten Halbfinale. Dieses sollte dann kurioserweise noch mehr am Nervenkostüm der Salzburger rütteln: Als Salzburg 45 Sekunden vor Schluss sein letztes Time-Out nahm, führte Tirol mit zwei Toren, ein Vorsprung, der rechnerisch kaum zu überwinden ist. Doch der Drehbuchschreiber dieses Halbfinal-Rückspiels hatte sich an diesem Tag etwas Besonderes vorgenommen. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff wurde ein Penalty verwandelt, einige wenige Sekunden Ballbesitz reichten später, um 0,7 Sekunden vor Abpfiff das Ausgleichstor zu erzielen. Damit retteten sich die Salzburger ins Penalty-Shoot-Out, das nach 12 Schüssen entschieden war: Salzburg stürzte den Meister in zwei Spielen und stand im Finale.

Bundesliga (Finale):
Das Finale war also angerichtet, zwei hungrige Teams standen sich im Endspiel einer Saison gegenüber, die zugleich unheimlich lang und verstörend kurz verlaufen war. Die Spiele des Grunddurchgangs lagen so lange zurück, dass sie keinerlei Bedeutung mehr hatten, die Arbeit eines ganzen Jahres stand in zwei Spielen auf dem Prüfstand, die Karten waren neu gemischt worden.

Am Freitag, den 13.11. empfing Paris Lodron Salzburg den souverän aufgestiegenen ASV Wien. Es kam zu einem offenen Schlagabtausch zwischen den Kontrahenten im Salzburger Rif, das phasenweise an die erste Partie des Semifinals erinnerte. Beim Stand von 11:12 hatte Salzburg noch die Großchance auf den Ausgleich, welche nicht den Weg in das Wiener Tor fand. Und so musste man kurze Zeit später zum Ende der Partie eine bittere 12:13 Niederlage in Spiel 1 hinnehmen.

Im Vergleich zum torreichen, angriffslustigen Duell am Vortag, nahm sich das zweite Finalspiel behäbiger aus, was auch am langen, großen Becken der Wiener Südstadt lag. Wien hatte den besseren Start, nach einem 4:2 im ersten Viertel folgte eine zermürbende Phase, eine Knochenmühle für die Spieler, ein Nervendrama für die zahlreichen Zuseher*innen im Stream. Schlussendlich musste sich Salzburg im zweiten Finale mit 5:6, wieder mit nur einem Tor Rückstand, geschlagen geben.

Trotz Enttäuschung der Salzburger überwog kurze Zeit später die Freude und der Stolz darüber, in dieser besonderen Saison 2019/20 den Vizemeistertitel erreicht zu haben.

Salzburger U13:
Die U13 von Paris Lodron Salzburg schaffte es von 10.-11. Oktober 2020, den österreichischen Meistertitel in ihrer Altersklasse zu erkämpfen. Nach mehr als neun Monaten Pause wurde zum entscheidenden Wochenende im ULSZ Rif angepfiffen. Paris Lodron konnte sich dabei gegen die Spielgemeinschaft IW Vienna / USC Klosterneuburg, den Wiener Sport-Club, den ASV Wien sowie gegen WBC Tirol durchsetzen und brachte den ersten Meistertitel dieser Saison nach Salzburg.

Salzburger U15:
Auch für Salzburgs U15-Mannschaft gab es nach dem Erfolg der U13 mit glänzenden Goldmedaillen ebenfalls die höchste Auszeichnung im österreichischen Nachwuchs-Wasserball. Ein Sieg fehlte den Salzburger Jungwasserballern zum heiß begehrten Gold und dem damit einhergehenden Titel zum Staatsmeister in der Altersklasse U15. Diesen konnten die talentierten Nachwuchsstars am 31.10.2020 in Innsbruck fixieren.

SUZUKI AUSTRIA freut sich über die langjährige Zusammenarbeit mit dem Wasserball-Verein Paris Lodron Salzburg und wünscht alles Gute für die kommende Saison!

Bilder: Verein Paris Lodron Salzburg

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