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Alex Rins ist am Wochenende in Deutschland wieder dabei

18.06.2021
Nach dem GP in Barcelona steht am kommenden Sonntag bereits das nächste MotoGP™-Rennen an. Der Sachsenring gilt als kurze aber technisch und physisch herausfordernde Strecke. Sowohl Mir als auch Rins werden auf ihren GSX-RR für Suzuki starten.

 

Team Suzuki Press Office – 16. Juni 2021

Team Suzuki Ecstar und die MotoGP™ Weltmeisterschaft bereiten sich nach einer kurzen Pause nach dem Doppelrennen in Mugello-Katalonien auf die nächste spannende Runde vor.

Der erste Stopp ist der Sachsenring in Deutschland, wo Alex sein vorläufiges Comeback nach dem Unfall gibt und Joan Mir seine WM-Punkte mit einem weiteren starken Finish weiter ausbauen möchte.

Während des Trainings für den katalonischen GP am 3. Juni stürzte Rins beim Radtraining auf dem Ring von Barcelona-Katalonien. Doktor Xavier stellte einen Bruch an der rechten Speiche mit einer starken Entzündung fest. Er unterzog sich in der Dexeus Universitätsklinik in Barcelona einer Operation, bei welcher die Knochen mittels zwei Schrauben erfolgreich fixiert wurden. Zwei Tage danach begann er mit der Rehabilitation und sanftem Training und wurde nun für das Rennen freigegeben.

Am Mittwoch Morgen, dem 16. Juni, war Rins zur Kontrolle und Nahtentfernung nochmals in der Klinik, bevor er zum Sachsenring reiste. Dr. Xavier Mir: „Nach der Entfernung der Nähte und der Kontrolle des Handgelenks halten wir die Beweglichleit trotz Verletzung für ganz gut und er wird versuchen in Deutschland zu fahren. Natürlich kann es sein, dass er während der Rennen Schmerzen hat und dass er physiotherapeutische Behandlungen benötigt.“

In der Vergangenheit haben beide Suzuki Fahrer auf dieser technisch anspruchsvollen Strecke gute Resultate erzielt, Mir siegte 2017 in der Moto3 Klasse und wiederholte diesen Sieg zwei Jahre später in der Moto2. Bei seiner MotoGP-Debutsaison im Jahr 2019 wurde er auf diesem Ring Siebenter. Letztes Jahr war das Rennen auf dem Sachsenring aufgrund von Änderungen des Rennkalenders ganz ausgefallen. Rins stand hier bereits zweimal auf dem Podium, ebenfalls in der Moto3- und Moto2-Klasse.

Als Teil des MotoGP™ Kalenders der letzten 23 Jahre gilt der Sachsenring für viele als ein Grand Prix Klassiker. Eine der berühmtesten Besonderheiten war 2001 hinzugefügt worden: Der sogenannte Wasserfall ist eine steile Bergab-Rechtskurve in Kurve 11, eine Sensation fürs Publikum aber eine große Herausforderung für Mechaniker und Ingenieure.

Gelegen im grün-bewaldeten Sachsen im Osten Deutschlands ist die Lage des Rings ideal für ein Treffen von Fans aus Zentral- und Osteuropa. Normalerweise bedeutet das jede Menge Zuseher, die für eine tolle Stimmung sorgen, doch heuer bleiben die Zuschauerränge leider leer.

Spezialität des GP von Deutschland: Es ist die zweitlangsamste Strecke im Rennkalender, auf der nur 15% einer heißen Runde mit Vollgas gefahren werden können. Außerdem ist es mit 3.700 Metern auch die kürzeste Rennstrecke der Meisterschaft.

Joan Mir:

„Es wird gut, wieder in Deutschland zu fahren, hier fuhr ich in meiner MotoGP-Rookie-Saison ganz gut, aber letztes Jahr waren wir nicht hier. Ich mag diesen Ring, er ist ziemlich technisch mit vielen Steigungen, Abfahrten und uneinsichtigen Kurven. Es gibt mehr Links- als Rechtskurven, das muss man dann wieder ausgleichen. Das Reifenmanagement ist hier wichtig und man muss sehr präzise Linien fahren. Es gibt nicht viele Gelegenheiten, um zu überholen, am ehesten in der ersten Kurve und gleich nach dem Wasserfall-Abschnitt, doch im Allgemeinen ist es echt schwer hier zu überholen. Ich freue mich darauf, für ein starkes Ergebnis zu kämpfen.“

Alex Rins:

„Ich war bei Dr. Mir zur Kontrolle und fühle mich ganz gut. Er hat die Nähte entfernt und der Knochen sieht ziemlich fixiert aus. Ich habe noch Schmerzen, wenn ich mein Handgelenk bewege und werde in den nächsten Tagen noch an meiner Genesung arbeiten. Jedenfalls werde ich mein Bestes geben. Wir sind letztes Jahr nicht auf dem Sachsenring gefahren, daher freue ich mich schon darauf, wieder in Deutschland zu fahren. Ich freue mich aufs Team und kann es nicht erwarten alle wiederzusehen und mit meiner GSX-RR ein Rennen zu fahren.“

Shinichi Sahara - Projekt Leiter & Team Direktor:

„Wir freuen uns darauf, Alex nach seiner Verletzung und der anschließenden Operation wieder auf der Rennstrecke zu sehen. Es wird nicht leicht für ihn sein, seine volle Form zu erlangen, aber er hat bereits mit der Reha begonnen und die Verletzung heilt ganz gut. Der Ring ist für die Fahrer körperlich sehr herausfordernd, trotz der kurzen Runde, es wird also nicht leicht für ihn sein. Doch wir wissen, dass er bereit ist, sich durchzubeißen und diese schlechte Phase zu durchtauchen. Joan Mir lieferte während der letzten Rennen konstant gute Ergebnisse und wir vertrauen darauf, dass er auf diesen Erfolgen aufbauen kann. Im Anschluss an das Rennen in Katalonien haben wir Tests durchgeführt und einige kleine, aber nützliche Anpassungen vorgenommen, die uns weiterhelfen können. Der Sachsenring ist keine leichte Strecke, doch wir fühlen uns bereit für dieses Rennwochenende.“

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