Hinweis zu den Cookies

Die SUZUKI AUSTRIA Automobil Handels Gesellschaft m.b.H arbeitet ständig an der Verbesserung ihres Services. Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, speichert Suzuki Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Einige Cookies sind bereits installiert und für das reibungslose Funktionieren der Internetseite notwendig. Andere Cookies helfen uns, Sie besser mit Informationen versorgen zu können, indem sie uns anzeigen wie Sie die Internetseite nutzen. Diese Cookies können Sie deaktivieren.

Sie können zu jeder Zeit Ihre Cookie-Einstellungen ändern. Wenn Sie weiter surfen, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, gehen wir davon aus, dass Sie mit den verwendeten Cookies einverstanden sind.

Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier: Link

Ihre vorgemerkten Artikel

Momentan sind 0 Artikel vorgemerkt

Team Suzuki ECSTAR: Shinichi Sahara im Interview

20.01.2021
Der Projektleiter des Suzuki ECSTAR Teams, Shinichi Sahara, nimmt in einem Interview Stellung zum Abschied von Davide Brivio und gibt einen ersten Ausblick auf 2021.

„Wir kommen mit der Situation klar - unser Zusammenhalt wird noch stärker.“

Team Suzuki Press Office – 14. Jänner 2021

Nach der Nachricht vom Abschied des Teamleiters Davide Brivio haben wir Shinichi Sahara, Projektleiter des Suzuki ECSTAR Teams, nach seinen Plänen für 2021 und dem weiteren Fortgang gefragt:

Nach dem Abgang von Davide beginnt für Suzuki eine neue Ära. Wie sehr hat Sie diese Nachricht getroffen?
„Ich war schockiert. Ich schätze alles, was Davide getan hat, seit er zu Suzuki kam, von Beginn des neuen Projekts an bis zur Entstehung eines Top-Teams. Sicherlich sind wir deshalb betroffen, aber ich denke, wir werden den eingeschlagenen Weg beibehalten, da wir immer der gleichen Auffassung waren, in welche Richtung es gehen soll. Wir können auch auf die Unterstützung unserer Experten zählen. Ich vertraue voll und ganz auf die vorhandene Teamstruktur und die restlichen Leute, die uns beim Aufbau geholfen haben.“

Wie ist die Stimmung im Team nach dieser Ankündigung?
„Als Davide es dem gesamten Team mitgeteilt hat, waren natürlich alle geschockt. Aber nach nicht allzu langer Zeit haben wir uns der Bewältigung dieser neuen Situation zugewandt. Es schweißt uns noch stärker zusammen, denn wir alle lieben diese Marke, dieses Team und wir werden 150 Prozent geben, um die neuen Herausforderungen bestmöglich zu meistern.“

Wie könnte es die Produktion und das Team vor dieser wichtigen Saison 2021 beeinflussen, wenn Suzuki und Joan Mir danach trachten, den Titel zu verteidigen?
„Ich bin der Meinung, dass es von jetzt an niemanden mehr belasten wird. Nachdem wir die Weltmeisterschaft gewonnen haben, werden wir so gut arbeiten, wie wir können und noch darüber hinaus. Unsere Einstellung hat sich niemals geändert: Wir werden erneut um den Titel kämpfen - mit unseren beiden starken Fahrern, Mir und Rins.“

Und inwiefern sind die Fahrer betroffen?
„Es wird die Fähigkeiten unserer Fahrer, um die Meisterschaft zu kämpfen, nicht beeinträchtigen. Wir sind bereits Weltmeister und haben zwei junge, talentierte und großartige Fahrer. Sie können mit Problemen und schwierigen Situationen umgehen und halten dem Druck immer stand. Deshalb mache ich mir keine Sorgen. Beide sind super professionell und bereit für die Weltmeisterschaft 2021.“

Besteht die Notwendigkeit, den aktuellen Teamaufbau zu ändern?
„Es ist immer wieder notwendig, eine Feinabstimmung in der Teamstruktur vorzunehmen, um die maximale Leistung jedes Teammitglieds herauszuholen, das ist ein Standard-Prozess, auch ohne Davides Abgang. Ich denke, jeder ist professionell genug und hat das Know-How bestmöglich weiterzumachen.“

Suzuki hat nun zwei Optionen: Einen Ersatz außerhalb des Teams zu finden oder jemanden aus dem Team einzusetzen, um die Philosophie und das Familiäre aufrecht zu erhalten. Was ist Ihrer Meinung nach die bessere Wahl?
„Ich denke, wir können die Situation innerhalb von Suzuki lösen, das wird der beste Weg für uns sein. Wir wissen, wer wir sind, wie wir arbeiten, wie wir kommunizieren und was wir brauchen. Wir werden vorerst keinen externen Manager suchen, sondern uns selbst organisieren.“

Im Hinblick auf die nahende Saison 2021, woran hat Suzuki in der Winterpause am meisten gearbeitet?
„Wie in der Vergangenheit haben wir versucht, die Leistung in allen Bereichen unserer Maschine zu verbessern ohne die Balance zu verlieren. Wahrscheinlich sollten wir daran arbeiten, bessere Grid-Positionen zu ergattern, ohne an Performance im Rennen zu verlieren.“

Inwiefern war die Rivalität zwischen Joan und Alex hilfreich für Verbesserungen am Bike?
„Wir müssen ernste Fehler bei der Weiterentwicklung vermeiden, indem wir die diversen gesammelten Daten der beiden unterschiedlichen Fahrstile auf hohem Niveau vergleichen. Beide begreifen, dass es von Vorteil ist, die Daten zu teilen und es uns bei der Entwicklung hilft, die Maschinen für beide Fahrer noch leistungsfähiger zu machen.“

Kann sich Joan Mir noch weiter verbessern?
„Ja, natürlich. Er ist jung und gerade am Beginn seiner dritten Saison bei uns, es gibt also noch einen großen Spielraum, das Bike wie das Team kennenzulernen und sich zu steigern. Ich denke, dass er durch den Sieg in der Weltmeisterschaft auch an Reife dazu gewonnen hat und mit Druck umgehen kann.“

Und was ist mit Alex?
„Wir werden sehen, wie sich Rins im Wettbewerb mit seinem Teamkollegen ebenfalls steigert. Letztes Jahr war er in Top-Form, verletzte sich dann aber unglücklicherweise – das hat seine Leistung in der letzten Saison stark beeinflusst.“

Ist der Entwicklungs-Stopp ein Vorteil für Suzuki?
„Ich meine, Nein. Aus Sicht der Ingenieure haben wir immer neue Ideen, um die Maschine zu verbessern. Glücklicherweise war das Package für unser Bike 2020 nicht schlecht. Wir werden daher sorgfältige Weiterentwicklungen in den Bereichen vornehmen, wo diese erlaubt sind. Man weiß nie, wie sich die Vorgaben auf diese Dinge auswirken, aber ich denke, dass sich alle Hersteller in der gleichen Situation befinden. Für alle gelten die gleichen Regeln, es wird also fair gespielt und wir alle müssen damit klar kommen.“

Wie sieht die Situation rund um das Satelliten-Team aus, das theoretisch bereits 2022 fahren könnte?
„Wir untersuchen noch, was das Beste ist. Vielleicht gibt es im Laufe der Saison mehr Informationen dazu.“

Aktuellste News

Achterbahn an der Algarve erwartet MotoGP-WM

16.04.2021

Der neue Suzuki BURGMAN 400

15.04.2021

FIM EWC 2021 – Revision des Kalenders

13.04.2021
Alle anzeigen