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Vierter Platz für Rins beim anstrengenden GP von Texas

04.10.2021
Das heiße Wetter und noch heißere Kämpfe ums Podium forderten beim GP Of The Americas vollen Einsatz von Fahrern und Maschinen. Alex Rins vom Suzuki ECSTAR Team holt den vierten Platz, der amtierende MotoGP™-Weltmeister Joan Mir wird Achter.

 

Team Suzuki Press Office – 4. Oktober 2021

RED BULL GRAND PRIX OF THE AMERICAS:

Alex Rins: 4. Platz

Joan Mir: 8. Platz

Das Suzuki ECSTAR Team genoss einmal mehr die einzigartige Stimmung, für die die USA vor dem Start der 15. Runde der Weltmeisterschaft, dem GP der Amerikas, sorgten. Die hohen Temperaturen, eine aufgeregte Menge und die kraftvolle Interpretation der Nationalhymne verstärkten das Dröhnen rund um COTA am Rande von Austin.

Alex Rins und Joan Mir gelang mit ihren GSX-RR ein Raketenstart ab der Linie und sie fuhren in den ersten Kurven auf die Plätze Vier und Sechs vor. Beide hatten sich für die Hart-Weich Reifen-Kombination entschieden und hofften, sich in dem 20-Runden-Rennen früh von der Menge abzusetzen. Rins reihte sich rasch ins Gerangel um das Podium ein und rückte am Ende der ersten Runde auf die dritte Position vor.

Die Führungsgruppe war in der ersten Hälfte stattlich mit 12 Fahrern, die in den ersten sieben bis acht Runden dicht nebeneinander fuhren. Doch im Verlauf des Rennes öffneten sich Spalten und das Suzuki Duo rutschte ein bisschen. In der 10. Runde war Rins Sechster und Mir Siebter, aber die Dynamik des Rennens wechselte unaufhörlich und beide Fahrer wollten vorne mitmischen.

Trotz ihres konstanten Rhythmus´ waren Rins und Mir bereit, um die bestmögliche Platzierung zu kämpfen. Rins überholte Jack Miller, und war somit auf dem fünften Platz und vier Runden vor Schluss in einer komfortablen Position. Währenddessen schloss Mir auf den sechsten Platz auf, fuhr jedoch nach Kämpfen mit Miller und Enea Bastiani als Siebter ins Ziel. Später wurde er auf den achten Platz zurückgestuft aufgrund eines Moments in der letzten Runde, der als unverantwortlich bewertet wurde. Rins machte in der letzten Runde eine Position gut, nachdem Jorge Martin eine Lange-Runden-Strafe erhalten hatte. Dies bedeutete, dass er einen guten vierten Platz heimbrachte.

Alex Rins:

„Heute war ein schwieriges Rennen für mich, ich hatte wie alle mit der Hitze und der körperlichen Anstrengung zu kämpfen. Nach den langsamen Kurven habe ich Zeit verloren – ich bin nicht sicher, ob es der hintere Grip war oder etwas im Set-Up, aber ich bin nicht gut aus den langsamen Kurven herausgekommen. In den flüssigen, schnelleren Kurven habe ich mich gut gefühlt, konnte mein Tempo halten und besser kämpfen. Wir hatten uns für den weichen Hinterreifen entschieden so wie alle, weil es uns als die beste Option erschien, mit den gleichen Waffen in den Kampf zu ziehen. Letztendlich ist es schwierig zu beurteilen, ob eine andere Wahl besser gewesen wäre, aber ich bin glücklich über den vierten Platz – er ist nicht schlecht und ich konnte einige Punkte sammeln.“

Joan Mir:

„Das ganze Rennen über habe ich versucht, Positionen gut zu machen und zu überholen, aber aufgrund einiger Probleme mit der Beschleunigung und Traktion konnte ich das nicht so leicht bewerkstelligen. Ich musste mich richtig anstrengen. Ich bedaure die Berührung von Jack Miller am Ende des Rennens und kann verstehen, dass er verärgert war. Doch es ist eine Schande, dass ich eine Strafe bekommen habe, denn es war ja kein absichtlicher Schlag. Ich hoffe, dass wir künftig noch wettbewerbsfähiger sein können, denn ich möchte nicht in solche Kämpfe mit anderen Fahrern verwickelt werden. Ich wünsche mir, dass alles glatt läuft, ich leichter überholen und im Spitzenfeld mitkämpfen kann.

Shinichi Sahara - Projekt Leiter und Team Direktor:

„Beide Fahrer, sowohl Alex, als auch Joan haben heute 100% gegeben. Ehrlich gesagt haben wir uns bessere Resultate erwartet, dennoch haben die beiden aus diesem schwierigen Rennen das Beste herausgeholt, obwohl sie sich mit dem Bike und den Reifen nicht perfekt gefühlt haben. Sie haben weitergekämpft und es war ein Fall von Schadensbegrenzung – einfach so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Alles in allem war das Gefühl mit der Maschine für beide Fahrer nicht schlecht, aber dieses Rennen war eine extreme Herausforderung. Wir freuen uns auf die nächsten Rennen.“

Ken Kawauchi:

„Es war gut, dass beide Fahrer ins Ziel gekommen sind und nicht in schlechten Positionen, aber wir wollten mehr. Wir konnten heute nicht ums Podium kämpfen, was sehr schade ist, besonders im Hinblick auf unsere vergangenen Leistungen auf COTA. Unsere Konkurrenten waren sehr stark und unsere Fahrer haben alles für ein gutes Ergebnis gegeben, doch es ist klar, dass wir weiterhin hart daran arbeiten müssen. Wir werden unsere Köpfe unten halten und in den verbleibenden Runden Druck machen.“

RED BULL GRAND PRIX OF THE AMERICAS – Rennergebnisse:

1. M. MARQUEZ - Repsol Honda Team - 41:41.435

2. F. QUARTARARO - Monster Energy Yamaha MotoGP +04.679

3. F. BAGNAIA - Ducati Lenovo Team +08.547

4. A. RINS - Team SUZUKI ECSTAR +11.098

5. J. MARTIN - Pramac Racing +11.752

6. E. BASTIANINI - Avintia Esponsorama +13.269

7. J. MILLER - Ducati Lenovo Team +14.722

8. J. MIR - Team SUZUKI ECSTAR +13.406

9. B. BINDER - Red Bull KTM Factory Racing +15.832

10. P. ESPARGARO - Repsol Honda Team +20.265

Ohne Wertung:

A. ESPARGARO - Aprilia Racing Team Gresini - 16:52.472 - 9 laps

J. ZARCO - Pramac Racing - 11:18.801 - 5 laps

Weltmeisterschafts-Wertung:

 1 Fabio QUARTARARO Yamaha 254

2 Francesco BAGNAIA Ducati 202

3 Joan MIR Suzuki 175

4 Jack MILLER Ducati 149

5 Johann ZARCO Ducati 141

6 Brad BINDER KTM 131

7 Marc MARQUEZ Honda 117

8 Aleix ESPARGARO Aprilia 104

9 Maverick VIÑALES Aprilia 98

10 Miguel OLIVEIRA KTM 92

11 Jorge MARTIN Ducati 82

12 Alex RINS Suzuki 81

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