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Yoshimura SERT Motul dominiert den Bol d´Or

20.09.2021
Eine Runde vor dem Finale sicherte sich das Yoshimura SERT Motul Team den Sieg beim Bol d´Or in Le Castellet und fährt einen satten Vorsprung in der FIM EWC heraus. Die Suzuki Fahrer Black, Siméon und Guintoli dominierten auf der GSX-R1000R das 24-Stunden-Rennen.

 

Team Suzuki Press Office – 19. September 2021

Yoshimura SERT Motul: GSX-R1000R – 1. Platz

Yoshimura SERT Motul holte sich am Sonntag den Sieg beim 24-Stunden-Bol d´Or, der dritten Runde der FIM Langstrecken Weltmeisterschaft 2021. Somit übernimmt das Team die Führung in der Serie.

Nach der Dominanz in der Qualifikation waren sie bereits Favoriten und mit einem neuen Rundenrekord führte das offizielle Suzuki Werksteam über den Großteil des Rennens auf dem berühmten Paul Ricard Ring in Le Castellet, der 84. Ausgabe des Rennens.

Von Beginn an zeigten die amtierenden Weltmeister großartige Kontrolle. Gregg Black startete das Rennen zum dritten Mal in diesem Jahr und sicherte sich auf seiner Suzuki GSX-R1000R den Holeshot. Zum ersten Mal nach einem Jahr wurde dies von einer begeisterten Menge an Zuschauern bejubelt, die nun wieder bei einem EWC Rennen zugelassen waren.

Während der Kampf an der Spitze in den Eröffnungsrunden zwischen den drei offiziellen Teams ausgefochten wurde, blieb das Suzuki Team cool und konstant und machte gleichzeitig Druck auf seine Konkurrenten.

Black, Xavier Simeon und Sylvain Guintoli kontrollierten das Rennen, trotz des Wettkampfs mit den anderen offiziellen Teams und rauer Wetterbedingungen, die sich in der Nacht verschlechterten, als heftiger Regen einsetzte. Den einzigen kritischen Moment gab es um Mitternacht, als die ersten Regentropfen fielen und Siméon Opfer eines Unfalls wurde, bei welchem die Suzuki leicht beschädigt wurde.

Zurück in der Box führte das technische Team einen schnellen Check und Reparaturen durch, wodurch die Nr. 1-Maschine rasch wieder auf die Rennstrecke zurückkam und zu den Fahrern an der Spitze aufschloss. Kurz danach lag das Team wieder in Führung und vergrößerte den Abstand Stunde um Stunde.

Nachdem sie das Rennen beinahe vom Anfang bis zum Schluss dominiert hatten, fuhr das Yoshimura SERT Motul Team auf der GSX-R1000R fast 19 Runden vor seinem Hauptrivalen über die Ziellinie. Sie hatten die Pole Position inne, waren die schnellsten nach acht sowie nach 16 Stunden, holten sich den Sieg und sammelten 65 Punkte, was das Maximum bei diesem Event ist. Dadurch übernimmt das Team eine Runde vor dem Finale in Most die Führung in der Meisterschaft mit insgesamt 141 Punkten.

Die Marke Suzuki stand auch beim Superstock-Wochenende im Rampenlicht, wo das italienische No Limits Team in dieser Kategorie den dritten Platz auf dem Podium holte.

Damien Saulnier – Team Manager:

„Wir sind mehr als stolz, mit dem Sieg und einer Menge Punkten in der Tasche abzureisen. Doch in der Box empfand ich das Rennen als sehr hart und sehr lang. Ich denke, für die Fahrer war es genauso, mit den sich vergrößernden Abständen ist es aus psychologischer Sicht schwierig, dran zu bleiben. Dieses Rennen wird uns in Erinnerung bleiben! Dieser Sieg verschafft uns einen Polster und Sicherheit für das Ende der Saison. Dennoch dürfen wir uns jetzt nicht zurücklehnen, denn das Rennen in Most wird schwierig, da wir die Strecke nicht kennen. Wir müssen wachsam bleiben und sehr fokussiert, weil man gewonnene Punkte ebenso schnell wieder verlieren kann.“

Yohei Kato – Team Direktor:

„Alles hat perfekt geklappt für uns. Ich bin sehr froh über diesen weiteren Sieg, aber ich denke auch an unsere Gegner, die Probleme hatten. Dieses Rennen war sehr schwierig und wir mussten uns sehr darauf konzentrieren, das Richtige zu tun. Ich bedanke mich beim gesamten Team für seine Leistung. Ohne ihre Unterstützung wäre das nicht möglich gewesen.“

Gregg Black:

„Dies ist mein zweiter Sieg in Folge beim Bol d´Or, doch die vorige Ausgabe war wegen schlechtem Wetter gekürzt worden. Heuer war das Rennen viel schwieriger und mental anstrengend. Wir lagen in der Meisterschaft hinten und das erste Ziel war, sich die Pole Position zu sichern, um wertvolle Punkte zu erhalten. Yoshimura und das Team haben alles daran gesetzt, um dies zu erreichen. Im Rennen lag der Fokus auf etwas anderem. Wir mussten konstant und fokussiert bleiben. Das ist uns gelungen und ich denke, das ist der Grund für unseren Sieg.“

Xavier Siméon:

„Mein erster Teil war sehr gut und in der Nacht hat alles gut funktioniert, bis auf den Regen, der uns etwas eingeschüchtert hat. Von Anfang an haben wir einige Zielrundenzeiten für das Rennen fixiert. Daran haben wir uns gehalten. Wir wussten, dass uns dies beim Kampf um den Sieg unterstützen würde. Und so ist es geschehen.“

Sylvain Guintoli:

„Rennen sind lang. Dieses war vielleicht besonders lang, weil wir in Führung bleiben wollten und keine Fehler machen durften. Wenn man hinten liegt, stellt man sich weniger Fragen; man muss attackieren. Somit war dieser Bol d´Or Sieg nicht so leicht zu erringen, wie es scheint. Es steckt immer eine gewisse Chance im Wettkampf, aber dieses Jahr hatten wir alle Asse in der Hand. Die Fahrer sind schnell und konstant, die Maschine hat fantastisches Potential und Yoshimura und SERT bilden eines der besten Teams, mit denen ich in meiner Karriere zusammengearbeitet habe. Für mich als Neuling im Langstrecken-Rennen geht ein Traum in Erfüllung mit dem Sieg beim Bol d´Or und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in meinem ersten Jahr!“

YOSHIMURA SERT MOTUL Runden nach 24 Stunden:

Stunde 1: Yoshimura SERT Motul, FCC TSR Honda, Webike SRC Kawasaki - 30 Runden.

Stunde 2: Yoshimura SERT Motul, Webike SRC Kawasaki, YART Yamaha – 61 Runden.

Stunde 3: Yoshimura SERT Motul, Webike SRC Kawasaki, YART Yamaha – 92 Runden.

Stunde 4: Yoshimura SERT Motul, YART Yamaha, Webike SRC Kawasaki – 123 Runden.

Stunde 5: Yoshimura SERT Motul, YART Yamaha, Webike SRC Kawasaki – 153 Runden.

Stunde 6: Yoshimura SERT Motul, YART Yamaha, Webike SRC Kawasaki – 184 Runden.

Stunde 7: Yoshimura SERT Motul, YART Yamaha, ERC Endurance Ducati – 214 Runden.

Stunde 8: Yoshimura SERT Motul, YART Yamaha, ERC Endurance Ducati – 245 Runden (+10 points).

Stunde 9: Yoshimura SERT Motul, YART Yamaha, ERC Endurance Ducati – 275 Runden.

Stunde 10: YART Yamaha, Yoshimura SERT Motul, ERC Endurance Ducati – 301 Runden.

Stunde 11: YART Yamaha, Yoshimura SERT Motul, VRD Igol Experiences – 330 Runden.

Stunde 12: Yoshimura SERT Motul, YART Yamaha, Moto AIN – 359 Runden.

Stunde 13: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 385 Runden.

Stunde 14: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 411 Runden.

Stunde 15: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 439 Runden.

Stunde 16: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, VRD Igol Experiences – 466 Runden (+10 pts).

Stunde 17: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 494 Runden.

Stunde 18: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 523 Runden.

Stunde 19: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 554 Runden.

Stunde 20: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 583 Runden.

Stunde 21: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 613 Runden.

Stunde 22: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 643 Runden.

Stunde 23: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 673 Runden.

Stunde 24: Yoshimura SERT Motul, Moto AIN, BMRT 3D Maxxess Nevers – 704 Runden.

 

Bilder: David Reygondeau @ Goodshoot

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